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28.10.2020
Mauschelei statt Exzellenz
++ Gutachter erklärt Rüge für rechtswidrig

Die Erteilung einer Rüge durch die FU war rechtswidrig. In seiner gutachterlichen Stellungnahme kommt der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Gärditz zu diesem eindeutigen Ergebnis. Das Nichteinschreiten der Wissenschaftsverwaltung sendet ein fatales Signal: Fälschungen bleiben folgenlos.
Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die Erteilung einer Rüge durch die FU war rechtswidrig. In seiner gutachterlichen Stellungnahme kommt der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Gärditz zu diesem eindeutigen Ergebnis. Das Nichteinschreiten der Wissenschaftsverwaltung sendet ein fatales Signal: Fälschungen bleiben folgenlos. Daher muss das Verfahren neu aufgerollt werden. Der leider schon entstandene Eindruck, dass hier nach Parteibuch entschieden worden sein könnte, ist schädlich für die Reputation des Wissenschaftsstandortes Berlin. Tarnen, Täuschen und Vertuschen müssen endlich ein Ende haben.“

Prof. Klaus Gärditz, Professor für Öffentliches Recht der Universität Bonn: „Die von der Freien Universität angelegten Maßstäbe an die Beurteilung einer Promotionsleistung sind unrechtmäßig und bergen die Gefahr, künftig als allgemeiner Maßstab für die Bewertung solcher wissenschaftlichen Arbeiten genommen zu werden. Es ist daher im höchsten Interesse der Freien Universität und der Wissenschaftsverwaltung, hier keinen Präzedenzfall zu schaffen. Insofern unterstütze ich den Vorschlag für ein neues Verfahren.“   

Anlage: Gutachten Prof. Gärditz



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