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27.01.2020
Erinnern ist Verpflichtung

++ Berlin hätte heutigen Gedenktag als Chance nutzen müssen

Die angekündigte Nichtteilnahme des Regierenden Bürgermeisters an den heutigen Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau ist irritierend. Es ist bedauerlich, dass der Berliner Senat zudem die Chance vertan hat, selbst in geeigneter Form dieses besondere Ereignis zu würdigen. Zumindest hätte er sich den Feierlichkeiten Brandenburgs und der Gedenkstätte Sachenhausen anschließen können.

Burkard Dregger, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin

Burkard Dregger, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Die angekündigte Nichtteilnahme des Regierenden Bürgermeisters an den heutigen Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau ist irritierend. Es ist bedauerlich, dass der Berliner Senat zudem die Chance vertan hat, selbst in geeigneter Form dieses besondere Ereignis zu würdigen. Zumindest hätte er sich den Feierlichkeiten Brandenburgs und der Gedenkstätte Sachenhausen anschließen können.

Wir hätten uns mehr Sensibilität gewünscht. Gerade die besorgniserregende Entwicklung antisemitischer Übergriffe hätte Anlass bieten müssen, ein klares Zeichen zu setzen. Dies wäre nach Müllers zweifelhaften Empfang seines Teheraner Amtskollegen und Antisemiten im September letzten Jahres angemessen gewesen.“

 



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