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01.03.2019
Mobbingbekämpfung erfolgreich?
Es war richtig, das Thema Mobbingbekämpfung gestern im Bildungsausschuss aufzurufen: Senatorin Scheeres und Schulleiterin Walter sorgten im Reinickendorfer Fall nun endlich für mehr Klarheit. Fragt sich nur, weshalb sie das schon nicht längst von sich aus getan haben. Die bis 2017 registrierten, angestiegenen Suizidversuche zeigen jedoch, dass Schule grundsätzlich mit der Thematik von Selbstmord von Schülern umgehen muss und diese Gefahr auch benannt werden muss. 

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
++ Problem darf nicht länger tabuisiert werden, viele Angebote nicht bekannt
++ Senatorin Scheeres gibt nur unter Druck Auskunft und macht neue Ankündigungen

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Es war richtig, das Thema Mobbingbekämpfung gestern im Bildungsausschuss aufzurufen: Senatorin Scheeres und Schulleiterin Walter sorgten im Reinickendorfer Fall nun endlich für mehr Klarheit. Fragt sich nur, weshalb sie das schon nicht längst von sich aus getan haben. Die bis 2017 registrierten, angestiegenen Suizidversuche zeigen jedoch, dass Schule grundsätzlich mit der Thematik von Selbstmord von Schülern umgehen muss und diese Gefahr auch benannt werden muss.

Dass im Land Berlin noch nicht alles gegen Mobbing unternommen wird, zeigten die Ankündigungen von Senatorin Scheeres zwei Tage vor der Ausschuss-Sitzung. Bezüglich des Standes der Umsetzung der ergriffenen Maßnahmen und deren Wirksamkeit war seitens des Senats wenig Konkretes zu erfahren. Dies könnte durch die Vorlage eines jährlichen Gewaltpräventionsberichtes, wie wir ihn 2016 mit der SPD gefordert haben, verbessert werden.

Es bleibt auch weiter unklar, ob der Senat sich für die Einführung einer Meldepflicht entscheiden wird oder nicht, wenn die seit 2017 andauernde Evaluation einmal abgeschlossen ist. Die Experten berichteten davon, dass Eltern und Schülern nach wie vor viele Anlaufstellen und Angebote nicht bekannt seien und es weiterhin Schulleiter gäbe, die das Thema Mobbing als Tabu behandeln würden.

Wir sehen in einer intensiven Elternarbeit einen entscheidenden Faktor bei der Bekämpfung von Gewalt und Mobbing wie dies bei der Anhörung auch bestätigt wurde. Ob es hier berlinweit zu Verbesserungen kam, blieb ebenfalls offen. Der Erfolg im Kampf gegen Mobbing messe sich darin, so die Experten, dass alle Beteiligten die Erfahrung machen müssten, dass Schule wirklich handlungsfähig sei und Mobbing gezielt und effektiv entgegentrete. Eine Liste solcher, erfolgreicher Schulen konnte Senatorin Scheeres zum Ausschuss nicht vorlegen.“  



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