Lasst Kinder mit Lernrückständen nicht im Stich

++ Förderprogramm „Stark trotz Corona“ muss für Schulen leichter handhabbar werden ++ Freie Fördergelder müssen ins Jahr 2023 übertragen werden

Katharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion BerlinKatharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin

Katharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

 

„Unsere Schüler haben in der Pandemie sehr gelitten. Lernrückstände müssen aufgeholt werden. Hier ist in den letzten Monaten einfach zu wenig passiert. Das bundesweite Förderprogramm ,Stark trotz Corona‘ erweist sich in Berlin als bürokratischer Klotz am Bein. Sonst hätten viel mehr Schulen von diesem Angebot Gebrauch gemacht.

 

Schulen müssen endlich auf kurzem Weg entscheiden dürfen, mit welchem Träger sie zusammenarbeiten wollen. Einfache Vergaben unter dem EU-Schwellenwert von 25.000 Euro sind machbar. Dass SPD, Grüne und Linke diesen Vorschlag von uns abgelehnt haben, war nicht im Interesse unserer Kinder und deren Eltern.

 

Unsere Schüler haben weiter einen hohen Nachholbedarf. Daher muss der Senat dafür sorgen, dass die noch freien Fördermittel von knapp 20 Millionen Euro nicht zum Jahresende verfallen, sondern ins Jahr 2023 übertragen werden. Somit könnten Träger verlässlicher planen und Angebote machen. Senat und Koalition müssen sicherstellen, dass unsere Kinder nicht zum Verlierer der Pandemie werden.“