Ampel-Koalition sorgt für Sprachlosigkeit

+++ Programm "Sprach-Kitas" muss fortgeführt werden
+++ Senat muss auf Bundesregierung einwirken

Roman Simon, kinder-, jugend- und familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion BerlinRoman Simon, kinder-, jugend- und familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Roman Simon, kinder-, jugend- und familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Die Nachricht über die Einstellung des Bundesprogramm "Sprach-Kitas" zum Ende des Jahres ist eine bittere Enttäuschung für alle betroffenen Kinder, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen. Mit der Entscheidung des Bundesfamilienministeriums droht 355 Berliner Kitas der Verlust von Expertise und Professionalität. Der Bedarf an Sprachförderung ist weiterhin vorhanden und wird sich nicht mit Beendigung eines Förderprogramms auflösen.
Im Gegenteil. Gerade in Berlin brauchen wir mehr Sprachförderung, auch um den Kindern einen besseren Schulstart zu ermöglichen.

Der Senat ist dringend aufgefordert, auf das grün geführte Bundesfamilienministerium einzuwirken und zu einem Umlenken zu bewegen. Gleichzeitig muss die Bildungsverwaltung mit der Planung beginnen, wie der Wegfall des Bundesprogramms durch das Land Berlin bestmöglich kompensiert werden kann. Schließlich ist Sprache die Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsweg und gesellschaftliche Teilhabe. Der Senat muss zeigen, dass die Vereinbarung im Berliner rot-grün-roten Koalitionsvertrag "Die Verbesserung der Sprachförderung etwa durch den Ausbau der Sprachkitas durch Bund und Land, hat für die Koalition hohe Priorität" nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.

Im Nachgang zur Anfrage Drucksachennummer 19/10712 vom 20.1.2022 hat die CDU-Fraktion am 2.3.2022 einen Antrag zur Drucksachennummer 19/0210 mit der Aufforderung an den Senat, über den Bundesrat tätig zu werden, ins Abgeordnetenhaus eingebracht.“