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Beschlüsse
20.06.2014
Campus der Demokratie errichten
Am authentischen Ort, dem ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit und heutigem Stasi-Museum in Lichtenberg, wollen wir einen Campus der Demokratie errichten. Wir können uns keinen besseren Ort dafür vorstellen, gerade dort, wo millionenfach Menschenrecht und Menschenwürde gebrochen worden sind.
CAMPUS DER DEMOKRATIE ERRICHTEN

Die CDU-Fraktion Berlin unterstützt die Entstehung eines Campus der Demokratie in der Normannenstraße im Berliner Bezirk Lichtenberg. Das Gelände der Zentrale des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin (MfS), ist mit seiner doppelwertigen Rolle innerhalb der Geschichte der DDR prädestiniert als Lernort für die Demokratie und die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die einstige Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit wurde mit der Besetzung durch engagierte Bürger im Januar 1990 zu einem bedeutenden Ort für die „Friedliche Revolution“ und der rechtsstaatlichen Aufarbeitung von Diktatur und Diktatur-Folgen. Die Einsicht in die Geheimdienstunterlagen (BStU-Archiv) sowie das Stasi-Museum in Haus 1, dem ehemaligen Dienstsitz Erich Mielkes, bieten einen authentischen Einblick und offenbaren die Chance, Kenntnisse über historisch belegte Geschehnisse nicht nur theoretisch, sondern auch spürbar zu vermitteln. Insbesondere für Jugendliche bietet der geschichtsträchtige Ort einen einzigartigen Zugang zu einem ihnen sonst fremden Thema. Ebenso weist das Gedenkstättenkonzept des Bundes den Gedenkstätten der Normannenstraße „eine herausragende Bedeutung als Lernorte“ zu.

Zur Realisierung des „Campus der Demokratie“ soll eine landeseigene Projektgesellschaft gegründet werden, die den Auftrag hat, das Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu einem Gedenkort zu entwickeln. Dieser soll kulturell, wissenschaftlich und wirtschaftlich gestaltet werden. Er soll Raum für Schulungen, wissenschaftliches Arbeiten, Veranstaltungen, Ausstellungen, Wohnen sowie Events bieten und damit nationaler und internationaler Anziehungspunkt für Lernende sein.

Dass der Ort als Gedenkstätte zur Überwindung von Diktaturen in besonderer Weise geeignet ist, zeigt die ab 2015 wieder gezeigte Dauerausstellung „Friedliche Revolution 1989“ der Robert-Havemann-Gesellschaft, welche bereits 2009/2010 auf dem Alexanderplatz gezeigt und von mehr als 2 Mio. Gästen besucht wurde.

Das Gelände und dessen Bebauung hat ausgesprochen hohes Entwicklungspotenzial: das Stadtzentrum Berlins ist in kurzer Zeit schnell zu erreichen und ist verkehrstechnisch durch einen U-Bahn-Anschluss optimal angeschlossen. Berlin ist ein Magnet für junge Menschen und ist äußerst attraktiv.

Die Herausforderung wird sein, die derzeitig unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse auf dem Gelände und die Interessen aller Beteiligten zum jeweiligen Vorteil im Sinne des „Campus der Demokratie“ zu berücksichtigen. Ziel ist es, Konsens für die Umsetzung zu finden und letztendlich eine Projektgesellschaft zu gründen, die für die Umsetzung verantwortlich wird.
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