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27.05.2020
Sperrung muss vom Tisch
Senat und Bezirk machen sich zum Totengräber der Friedrichstraße, die geplante Teilsperrung muss vom Tisch. Wie eine Fußgängerzone die Lage verbessern soll, blieb unbeantwortet. Im Gegenteil: Wir befürchten, dass dadurch noch mehr Auto-Kunden zu Mall Of Berlin und in andere Zentren umgeleitet und Umsätze sinken werden.
Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

++ Senat und Bezirk machen sich zum Totengräber der Friedrichstraße

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, zur Kritik an der geplanten Sperrung der Friedrichstraße.  

Christian Gräff: „Nicht abgestimmte Teilsperrungen bedeutender Einkaufsstraßen sind das letzte, was Berlin jetzt braucht. Senat und Bezirke gefährden damit in der Friedrichstraße weitere Existenzen und viele Arbeitsplätze. Erst recht, weil hier der Verkehr nicht das eigentliche Problem ist. Wer meint, dem Einzelhandel gerade jetzt Steine in den Weg legen zu müssen, erweist sich als untauglich in der Coronakrise.“

Oliver Friederici: „Senat und Bezirk machen sich zum Totengräber der Friedrichstraße, die geplante Teilsperrung muss vom Tisch. Wie eine Fußgängerzone die Lage verbessern soll, blieb unbeantwortet. Im Gegenteil: Wir befürchten, dass dadurch noch mehr Auto-Kunden zu Mall Of Berlin und in andere Zentren umgeleitet und Umsätze sinken werden. Wir nehmen die Kritik der Verbände und Geschäftsleute ernst und stellen die Frage, warum sie nicht vorher gefragt wurden.“



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