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02.11.2019
Rüge für Doktorarbeit Giffeys immer fragwürdiger
++ CDU-Fraktion fordert Aufklärung über politische Einflussnahme und Rechtsgrundlage

Die in Medien bekannt gewordenen ungeheuerlichen Vorwürfe von Plagiatsjäger Gerhard Dannemann werfen einen Schatten auf die Entscheidung der Freien Universität zur Doktorarbeit von Giffey. Bei den vielen festgestellten Mängeln muss jeder Anschein vermieden werden, dass Giffey ihren Titel nur wegen ihres Ministeramts behalten darf.
Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

"Die in Medien bekannt gewordenen ungeheuerlichen Vorwürfe von Plagiatsjäger Gerhard Dannemann werfen einen Schatten auf die Entscheidung der Freien Universität zur Doktorarbeit von Giffey. Bei den vielen festgestellten Mängeln muss jeder Anschein vermieden werden, dass Giffey ihren Titel nur wegen ihres Ministeramts behalten darf.

Insbesondere der Verdacht politischer Einflussnahme erfordert unverzüglich Aufklärung durch den Wissenschaftssenator und Regierenden Bürgermeister Müller:

Wie kann es sein, dass statt einer Aberkennung des Titels nur eine Rüge erteilt wurde, wenn dies in der Promotionsordnung der Universität nicht vorgesehen ist und es somit dafür keine rechtliche Grundlage gibt? Der Senat muss hier für vollständige Transparenz zu sorgen schon wegen der Signalwirkung für Studierende und Lehrende und des Rufs der Hochschule. Wir sprechen hier schließlich nicht von einem Kavaliersdelikt, sondern über Diebstahl geistigen Eigentums und den Verdacht der vorsätzlichen Täuschung.

Trifft es zu, dass der Senat Einfluss genommen oder politischen Druck auf die Prüfer der Freien Universität ausgeübt haben soll, wie dies von Dritten behauptet wird?* Eine Minister-Ausnahme kann und darf es nicht geben. Allein die Annahme ist schon so schwerwiegend, dass der Wissenschaftssenator und Regierende Bürgermeister hier längst hätte für eine Klarstellung sorgen müssen. Mit seinem Schweigen hat er Zweifel zugelassen und damit das Ansehen der Exzellenz-Uni und dem Wissenschaftsstandort Berlin beschädigt."

*Einer früheren Version dieser Mitteilung zufolge soll Gerhard Dannemann behauptet haben, dass der Senat Einfluss genommen oder politischen Druck auf die Prüfer der Freien Universität ausgeübt habe. Tatsächlich hat Herr Dannemann dem Senat kein derartiges Verhalten unterstellt."



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