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27.09.2019
Teurer Rückkauf
Billig verkauft, teuer zurückgekauft. SPD und Linke haben sich im Jahr 2004 mit dem Verkauf der GSW aus der Verantwortung gestohlen, als sie 65.000 Wohnungen zum Schnäppchenpreis verhökert haben. Wenn heute das Land einen kleinen Teil dieser Wohnungen für ein Vielfaches zurückkauft, ist der bisher einzige Gewinner das private Wohnungsunternehmen als Verkäufer. Michael Müller hatte die GSW-Privatisierung 2004 noch als ,politisches Projekt‘ und Linken-Politiker Bartsch als ,progressive Entstaatlichung´ gefeiert.
Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen
++ CDU-Fraktion fordert, die Wohnsituation für Mieter nach GSW-Geschäft zu verbessern

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen, erklärt:

„Billig verkauft, teuer zurückgekauft. SPD und Linke haben sich im Jahr 2004 mit dem Verkauf der GSW aus der Verantwortung gestohlen, als sie 65.000 Wohnungen zum Schnäppchenpreis verhökert haben. Wenn heute das Land einen kleinen Teil dieser Wohnungen für ein Vielfaches zurückkauft, ist der bisher einzige Gewinner das private Wohnungsunternehmen als Verkäufer. Michael Müller hatte die GSW-Privatisierung 2004 noch als ,politisches Projekt‘ und Linken-Politiker Bartsch als ,progressive Entstaatlichung´ gefeiert.

Wir werden sehr genau darauf achten und dafür kämpfen, dass die Mieter einen Mehrwert bei diesem Geschäft haben und sich ihre Wohnsituation verbessert. Schließlich verdienen sie in diesem angespannten sozialen Umfeld von ihrem neuen Vermieter Sicherheit. Darauf kommt es an.

Anstatt sich für den Rückkauf feiern zu lassen, sollte die Bausenatorin schnell die Frage beantworten, was am Ende für die Mieter rauskommt. Wichtig sind Verbesserungen im Wohnumfeld, bei der baulichen und energetischen Gebäudesubstanz, bei einem sozial ausgeglichenen Mieter-Mix und der Miete.

Wir werden auch der Frage nachgehen, warum vor wenigen Jahren der damalige SPD-Staatssekretär Lütke Daldrup noch ein Rückkaufangebot im gleichen Wohngebiet zu einem Drittel der Kosten (375 Millionen Euro) für das Land abgelehnt hat. Was hätte der Senat mit der Preisdifferenz alles im Sinne der Mieter finanzieren können, hätte er damals anders entschieden?“

 



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