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02.02.2018 | CDU-Fraktion Berlin
Besser spät als nie - Senatorin Kolat greift Forderungen der CDU-Fraktion auf und stärkt die Geburtsmedizin in Berlin
Wir begrüßen die Einsicht von Senatorin Kolat, die Forderung der CDU-Fraktion zur Stärkung der Geburtsmedizin in Berlin endlich umzusetzen. Wie bereits in unserem Antrag zur Stärkung der Geburtshilfe (Drucksacke 18/0544) im September des letzten Jahres gefordert, müssen die Investitionen in die Kreißsaalkapazitäten und die Hebammenausbildung deutlich intensiviert werden. Warum es allerdings erst den massiven öffentlichen Druck braucht, damit die Senatorin versteht, dass sie hier handeln muss, bleibt ihr Geheimnis.
Gottfried Ludewig, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Gottfried Ludewig, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Wir begrüßen die Einsicht von Senatorin Kolat, die Forderung der CDU-Fraktion zur Stärkung der Geburtsmedizin in Berlin endlich umzusetzen. Wie bereits in unserem Antrag zur Stärkung der Geburtshilfe (Drucksacke 18/0544) im September des letzten Jahres gefordert, müssen die Investitionen in die Kreißsaalkapazitäten und die Hebammenausbildung deutlich intensiviert werden. Warum es allerdings erst den massiven öffentlichen Druck braucht, damit die Senatorin versteht, dass sie hier handeln muss, bleibt ihr Geheimnis. Die hier angekündigten Maßnahmen sind ein erster guter Schritt und müssen nun zügig vom Senat umgesetzt werden.

Wir erwarten, dass nun auch umgehend das Parlament über die konkrete Umsetzung und Ausgestaltung des Aktionsprogramms unterrichtet wird, da hierbei noch einige Fragen ungeklärt sind:

1. Nach welchen Kriterien bzw. Förderrichtlinien werden die Investitionsmittel für die Geburtsmedizin vergeben? Ab wann können die Krankenhäuser diese Mittel beantragen beziehungsweise verwenden?
2. Wie groß soll der Bettenaufwuchs im Bereich der Geburtsmedizin sein? Bis wann sollen zusätzliche Betten aufgebaut werden?
3. Wie wird das Land Berlin EHB, Charité und Vivantes bei der Akademisierung der Hebammenausbildung unterstützen? Welche konkreten Schritte müssen zur Einhaltung der EU-Richtlinie und der entsprechenden Akademisierung bis Anfang 2020 unternommen werden?“


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