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01.12.2016
Bentele: Europa-Schulen waren für die SPD bislang elitäre Projekte
Die Staatliche Europaschule hat sich gut entwickelt. Die CDU-Fraktion Berlin möchte die Europaschulen sichern und weiterentwickeln.
Hildegard Bentele, Schulexpertin der CDU-Fraktion
Hildegard BENTELE, Schulexpertin der CDU-Fraktion, erklärt anlässlich der Studie zu den Europaschulen:

"Wer Augen und Ohren in der Bildungspolitik offen hat, hätte längst erkennen können, was eine Studie jetzt nachgewiesen hat: Die Staatliche Europaschule sowie eine überdurchschnittlich engagierte Eltern- und Lehrerschaft - haben sich sehr gut entwickelt. Übrigens ohne große Unterstützung durch die Senatsverwaltung und wahrscheinlich ist das das eigentliche Erfolgsrezept. Sie ist der Proto-Schultyp für die wachsende internationale Metropole Berlin.

Fünf Jahre lang haben wir die Sicherung und die Weiterentwicklung der Staatlichen Europaschulen Berlin gefordert. Mit der SPD-Fraktion war in dieser Frage aber keinerlei Vorankommen möglich, da diese die Europaschulen als "elitäre Projekte" betrachtet. Zuletzt lehnte die SPD-Fraktion im Februar dieses Jahres einen Antrag der CDU-Fraktion mit substantiellen Vorschlägen zur Verbesserung der Situation der Europaschulen ab. Senatorin Scheeres hat außerdem 2014 keinen Finger gerührt, als ihr Staatssekretär Rackles der deutsch-griechischen Homer-Schule in Pankow eiskalt den Hahn abgedreht hat.

In der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD, Linken und Grünen ist nun außerdem festgelegt, was die CDU noch in diesem Jahr in den Haushaltsverhandlungen verhindern konnte: nämlich, dass Zuzahlungen für Kitas begrenzt werden. Das wird genau den bilingualen Kitas schaden, die deutsche Kinder nach der Abschaffung der Vorschule durch Rot-Rot für die Aufnahmesprachtests an den Europaschulen vorbereiten.

Weshalb Senatorin Scheeres nun arabisch, vietnamesisch und chinesisch als neue Sprachen ausruft, die in den Genuss des Europaschulmodells kommen sollen, bleibt unbegründet.

Zur Erinnerung: Die größten ausländischen Bevölkerungsgruppen in Berlin sind Türken, Polen, Italiener, Bulgaren, Serben, Russen. Außerdem gibt es durch den muttersprachlichen Ergänzungsunterricht (Fremdsprachenunterricht, den sich das Land Berlin vom Ausland bezahlen lässt), gute Hinweise darauf, für welche Sprachen - neben den übernachgefragten Sprachen englisch, französisch, spanisch - es tatsächlich zusätzliche Nachfrage gibt.

Abgesehen davon gilt es dringend aufzuarbeiten, weshalb ausgerechnet die Kombination deutsch-türkisch nicht gut funktioniert. Angesichts der desolaten bildungspolitischen Gesamtsituation ist es verständlich, dass sich Senatorin Scheeres an jede Erfolgsmeldung klammert. Die Wahrheit aber ist, dass die SPD die Bedürfnisse der Europaschulen bisher ignoriert hat und auch keinen tragfähigen Plan für deren Weiterentwicklung hat. Die hohe Qualität ist schulintern durch überdurchschnittliches Engagement vor allem der muttersprachlichen Lehrkräfte entstanden, ihnen gebührt großes Lob für den herausragenden Erfolg."


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