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08.11.2016 | CDU-Fraktion Berlin
Mauerfall gehört zu glücklichsten Stunden deutscher Geschichte - 1938 bleibt ewige Mahnung
Der 9. November ist gerade für uns Deutsche ein Tag mit viel historischer Bedeutung. Einereits gehört er zu den glücklichsten Momenten unserer Geschichte mit dem gewaltlosen Niederringen der SED-Diktatur und dem Fall der Berliner Mauer. Andererseits erinnern wir mit Scham an die Ereignisse des 9. November 1938 als die Synagogen und andere jüdische Einrichtungen zerstört sowie jüdische Mitbürger verfolgt und ermordet wurden. Für uns bleibt aus diesen Erinnerungen die richtigen Lehren zu ziehen.
Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion

Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erklärt:

„Der Mauerfall am 09. November 1989 gehört zu den glücklichsten Stunden in der deutschen Geschichte und wir haben allzeit Grund und Anlass, uns darüber aus tiefstem Herzen zu freuen. Der gewaltlose Drang der Menschen nach Freiheit in der damaligen DDR und in Ost-Berlin zwang ein Unrechtsregime in die Knie, ließ Schlagbäume sich erheben und sorgte für den Spalt in der Mauer, der nicht mehr zu schließen war.

Nach mehr als 28 Jahren wurde diese menschenverachtende Grenze von Bürgerinnen und Bürgern niedergerungen, die aus voller Überzeugung riefen: „Wir sind das Volk!“ Das diktatorische System der DDR musste erkennen, dass gegen den Willen der Menschen auf Freiheit und Demokratie kein Grenzwall, kein Schießbefehl und keine Unterdrückung auf Dauer Bestand haben.

Als später aus dem Ruf „Wir sind das Volk“ der Ruf „Wir sind ein Volk“ auf beiden Seiten der eingestürzten Mauer wurde, war dies der endgültige Sieg der Menschenrechte über das ertragene Unrecht.

Gleichzeitig werden wir uns immer auch an das entsetzliche Kapitel deutscher Geschichte erinnern, welches auch mit dem 09. November verbunden bliebt: im Jahre 1938 brannten die Synagogen, jüdische Mitbürger wurden verfolgt und ermordet. Dies steht allzeit für das unbegreifliche Versagen jeglicher Menschlichkeit. Wir stehen in der immerwährenden Verantwortung, jeglichem Extremismus entschieden entgegenzutreten und unsere Stimme gegen jede Form der Unterdrückung zu erheben.

Der 09. November bleibt gerade für uns Deutsche ein Tag der Ambivalenz: unser Glücksgefühl über 1989 wird begleitet von unserer Scham über 1938 und die Jahre danach. Aber die Erinnerung gibt uns auch die Kraft, aus beidem die richtigen Lehren zu ziehen und dafür zu kämpfen.“



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