Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Social Network VII Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
26.01.2016 | CDU-Fraktion Berlin
GEW muss Streik beenden - Verbeamtung bleibt auf CDU-Agenda
Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat heute zu einem Streik der angestellten Lehrerinnen und Lehrer aufgerufen. Die CDU-Fraktion Berlin hat hierfür kein Verständnis und bleibt bei ihrer Forderung der Verbeamtung der Berliner Lehrkräfte.
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hildegard BENTELE, erklärt:

„Mir fehlt für diesen erneuten, von der Gewerkschaft GEW initiierten Streik der angestellten Lehrer jegliches Verständnis. Die Rückkehr Berlins in die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) hat für die Gesamtheit der Angestellten des Landes Berlin Sicherheit und Verbesserungen gebracht. Die GEW ist dennoch nicht zufrieden. Sie darf ihre Unzufriedenheit jedoch nicht durch aussichtslose Arbeitskampfmaßnahmen auf dem Rücken von Schülern, Eltern und den verbeamteten Kollegen austragen. Kein anderer Angestellter im Land Berlin und auch kein Angestellter in den anderen Bundesländern beginnt seine Laufbahn mit der höchsten Erfahrungsstufe 5, so wie die Lehrer in Berlin.

Die Berliner CDU fordert weiter die Verbeamtung der Lehrer, da diese Berlin im Wettbewerb um die besten Köpfe wieder konkurrenzfähig machen würde. Sie würde den Lehrern Sicherheit bieten, die sie mehrheitlich übrigens selbst anstreben, und auch den Eltern und Schülern Sicherheit vor Unterrichtsausfall geben, so wie wir ihn heute wieder erleben müssen. Allerdings schließt die vorliegende Koalitionsvereinbarung eine Verbeamtung für diese Legislaturperiode aus. Deshalb wird man aus Konkurrenzgründen an der Besserstellung der Lehrer gegenüber den anderen Angestellten im Berliner öffentlichen Dienst und den anderen Bundesländern wahrscheinlich ohnehin festhalten müssen. Der von der GEW verbreitete Alarmismus ist also fehl am Platz.

Lehrer mit zweijähriger Berufserfahrung, aber ohne volle Lehrerausbildung, Lehrern mit zweitem Staatsexamen gleichzustellen, lehnen wir ab. Die Berliner Schule hat sich in den letzten Jahren in großem Maße Quereinsteigern geöffnet, die Teile der pädagogischen Ausbildung berufsbegleitend nachholen, aber sofort volle Bezahlung und eine Übernahmegarantie bekommen. Dieses Experiment gilt es zunächst auszuwerten, bevor weitere, nicht grundständig ausgebildete Lehrkräfte eingestellt werden.

Wir haben großen Respekt vor der Leistung der Berliner Lehrer, ganz konkret auch vor dem, was an Grundschulen geleistet wird. Deshalb haben wir vor kurzem die Leiter von Grundschulen eine Gehaltsstufe höhergestuft. Eine positive Würdigung dieser Maßnahme seitens der GEW steht noch aus.“


Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Alle verwandten Dokumente
... zur Übersicht
Kommentar schreiben
Ihr Name*:
Ihre E-Mail Adresse*:
Betreff*:
Kommentar*:
Spamschutz*:



*Pflichtfelder
 
Hinweis:
Beleidigende, politisch extreme, rassistische, pornografische und nicht dem geltenen Recht entsprechende Texte werden nicht veröffentlicht. Jeder Kommentar wird zunächst durch unsere Webmaster geprüft.

Bitte fügen Sie auch KEINE Links oder E-Mail Adressen in die Felder ein, da diese Kommentare durch den SPAM Schutz direkt verworfen werden.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

Suche
Wir sind für Sie da
Geschäftsstelle
Tel. (030) 23 25 - 21 15

Pressestelle
Tel. (030) 23 25 - 21 24

Impressionen
Termine