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06.02.2015 | CDU-Fraktion Berlin
Hatun Sürücü mahnt uns noch heute
Am 7. Februar 2005 wurde die 23-jährige Hatun Sürücü auf offener Straße in Tempelhof durch mehrere Kopfschüsse getötet.
Florian Graf und Katrin Vogel
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Berlin, Florian GRAF, sowie die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Katrin VOGEL, erklären zum 10. Todestag von Hatun Sürücü:

„Der Tod von Hatun Sürücü ist auch im zehnten Jahr eine offene Wunde der Stadt. Es wurde viel diskutiert, viele Projekte haben sich um die Verständigung der Kulturen verdient gemacht und unser Innensenator Frank Henkel hat mit dem Wertedialog einen wichtigen Baustein für die Gewaltprävention bei Jugendlichen gesetzt. Wir haben als CDU-Fraktion im vergangenen Jahr das ‚Bündnis für Demokratie und gegen Extremismus‘ ins Leben gerufen, dem viele deutsch-arabische Vereine schon beigetreten sind und sich klar gegen jede Form von Extremismus aussprechen.

Doch die grausamen Taten der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass wir auch zehn Jahre nach dem Tod von Hatun Sürücü noch am Anfang stehen. Berlin ist eine weltoffene, bunte und tolerante Stadt. Wir freuen uns über jede und jeden, der oder die mit uns in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung leben will und diese anerkennt. Doch wenn Imame in unserer Stadt zu Hass, Gewalt und Unterdrückung aufrufen, wenn junge Frauen auch in Berlin zwangsverheiratet werden und ihnen Ihr Recht auf individuelle Selbstbestimmung genommen wird, darf nicht mit unserer Toleranz gerechnet werden. Unsere Demokratie muss sich als wehrhaft erweisen.

Wir wissen, dass diese Taten von Einzelnen ausgeübt werden und diese nicht für die überwältigende Mehrheit der muslimischen Bevölkerung Berlins sprechen. Als CDU haben wir stets das Verbindende über das Trennende gestellt: Vielfalt ist nur dann eine Stärke, wenn sich die vielfältigen Teile einander zugehörig fühlen. Für dieses Zugehörigkeitsgefühl stand auch Hatun Sürücü. Ihr Tod mahnt uns, den begonnenen Weg weiterzugehen.“


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