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19.11.2013 | CDU-Fraktion Berlin
Landespflegekammer für Berlin: Pro und Contra
Am vergangenen Montag, den 18.11.2013, veranstaltete die CDU-Fraktion Berlin eine Podiumsdiskussion um die Vor- und Nachteile einer Landespflegekammer genauer zu betrachten. Der Einladung zu der Veranstaltung folgten rund 50 Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Fachverbänden, Pflegeschulen, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden in das Berliner Abgeordnetenhaus.
Moderiert wurde die Veranstaltung vom gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Gottfried Ludewig. Als Gäste für das Podium lud die CDU-Fraktion Meike Jäger, die zuständige Landesfachbereichsleiterin bei ver.di Berlin-Brandenburg, die Vorsitzende des Landespflegerates Berlin- Brandenburg Christine Vogler und den für Soziales verantwortlichen Staatssekretär Dirk Gerstle. Als weiterer Vertreter der CDU-Fraktion war der sozialpolitische Sprecher Joachim Krüger anwesend.

An der sehr lebhaften Diskussion beteiligten sich fast alle Teilnehmer der Veranstaltung. Unstrittig bei dieser Diskussion zwischen Gewerkschaften, Arbeitnehmerverbänden, Pflegepädagogen und anderen Interessierten blieb die Tatsache, dass Pflege die höchste gesellschaftliche Anerkennung verdient und angesichts der demografischen Entwicklung künftig im Gesamtsystem der gesundheitlichen Versorgung eine noch größere Bedeutung einnehmen wird.

Die Arbeitnehmervertreter warben mehrheitlich für die Landespflegekammer als Selbstverwaltungsorgan, welches dazu beitragen könne, die Pflege im Land Berlin weiter zu qualifizieren, und als Standesvertretung die politischen Interessen wahren und vertreten müsse. Hingegen warnten sowohl Arbeitgeberverbände als auch Gewerkschaften vor zu hohen Erwartungen und enttäuschten Hoffnungen.

Jedoch waren sich alle Interessengruppen über die Notwendigkeit der Qualitäts- und Imageverbesserung sowie besserer Bezahlung und verbesserter Arbeitsbedingungen einig. Die Frage, ob eine Landespflegekammer eine wirkungsvolle Interessenvertretung sei oder nur ein weiterer Arbeitnehmerverband wird die Fachleute noch längere Zeit beschäftigen. Die Notwendigkeit einer Befragung der Pflegekräfte über ihren Willen, eine solche Selbstverwaltung zu bekommen, bleibt unbestritten.


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Kommentare
22.11.2013
...warnten sowohl Arbeitgeberverbände als auch Gewerkschaften vor zu hohen Erwartungen und enttäuschten Hoffnungen.
von Andreas Brauer
Guten Tag,

die gkl berlin, als Teil der komba Struktur im deutschen beamtenbund - dbb hat sich in ihrem Fachbereich Gesundheit für die Implementierung von Pflegekammern ausgesprochen. Auch der dbb berlin hat auf seinem letzten Gewerkschaftstag Unterstützung zur Implementierung von Pflegekammern verbindlich in seinem Programm festgeschrieben.
Fazit - nicht alle Gewerkschaften sind gegen Pflegekammern!

Andreas Brauer, stellvertretender Landesvorsitzender gkl berlin

Mommsenstr. 58, 10629 Berlin
Telefon: +49 30 20454422
Telefax: +49 30 2045 4661
Mobil: +49 176 48348231
 

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