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22.02.2013 | CDU-Fraktion Berlin
Bei Inklusion soviel Integration wie möglich und soviel separate Förderung wie nötig
Heute wurden die Empfehlungen des Beirats "Inklusive Schule in Berlin" vorgestellt.
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion
Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hildegard Bentele, erklärt anlässlich der heutigen Vorstellung der Empfehlungen des Beirats „Inklusive Schule in Berlin“:

„Wir danken dem Beirat unter Leitung von Frau Volkholz für die geleistete Arbeit. Der Beirat deckte ein breites Spektrum an Meinungen ab und stellt deshalb mit seinen Empfehlungen einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Debatte um die Umsetzung der VN-Deklaration über die Rechte behinderter Menschen in Berlin dar. Auch für die sich nun anschließende parlamentarische Diskussion können die Empfehlungen sicherlich hilfreiche Denkanstöße bieten.

Aus Sicht der CDU-Fraktion sollte die stärkere Einbeziehung behinderter Kinder in den Regelunterricht dem Ansatz „So viel Integration wie möglich – so viel separate Förderung wie nötig“ folgen. Sie sollte sich außerdem an den (u. a. von Sanierungsstau und Raumnot gekennzeichneten) Berliner Realitäten orientierten und anhand von best-practice-Beispielen pragmatisch und Schritt für Schritt vorgenommen werden.

Das Wohl des Kindes und das Elternwahlrecht haben für uns oberste Priorität. Behinderte Kinder müssen in ihrer Besonderheit ernst genommen werden, sie bedürfen einer frühzeitigen Diagnose durch Experten und individueller Förderung, die ihre Persönlichkeit bestmöglich zur Entfaltung bringt und ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags bestmöglich hilft. Berlin verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Förderinstitutionen mit hervorragend ausgebildeten Sonderpädagogen. Diese Struktur sollte mit dem Ziel einer stärkeren Vernetzung untereinander und einer besseren Durchlässigkeit zu den Regelschulen weiterentwickelt werden, aber in der Substanz erhalten bleiben. Wir sollten die Diskussion über die Beiratsempfehlungen auch dazu nutzen, die in den letzten Jahren durchgeführten Strukturveränderungen im Bereich Lernen, emotionale und sprachliche Störungen auf den Prüfstand zu stellen.

Berlin verfügt ebenfalls schon jetzt über anerkannte und erfolgreiche Integrationsschulen, die als Ausgangs- und Anhaltspunkte für Integrationsmaßnahmen an weiteren Schulen dienen können. Wichtig hierbei wird sein, dass die gesamte Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft einer Schule von weiteren Integrationsschritten überzeugt und entsprechende Ressourcen zur Bewältigung der neuen pädagogischen Herausforderungen bereitgestellt werden. Der Bedarf muss sich hierbei am tatsächlichen Bedarf und nicht an politisch vorgegeben Quoten oder Deckelungen orientieren. Dies gilt auch für eine ehrliche Diagnostik.“


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