23.05.2011 | Berliner CDU ist mit ihrem Familienprogramm auf dem richtigen Weg, vor allem im Bereich der Prävention durch frühe Hilfen
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Demirbüken-Wegner: Rot-Roter Senat ignoriert die Probleme der Familien
Von den Familienverbänden und Kinderschutzorganisationen höre ich bei meinen Besuchen immer öfter, dass insbesondere die Frühförderung von Kindern und die Begleitung von jungen Müttern und Vätern in Berlin brach liegt, obwohl sie dringend erforderlich ist. Doch auch hier versagt der Senat, obwohl vom Berliner Familienbeirat eine Vielzahl von Vorschlägen vorliegt. Doch die ignoriert Rot-Rot, wie aus der Stellungnahme zum Familienbericht nur zu deutlich wird. Doch gerade die frühe Förderung von jungen Familien ist die wichtigste Präventionsmaßnahme, um die vielen Probleme, die später bei der Erziehung, Betreuung und Bildung der Kinder zutage treten können, von vornherein verringern zu helfen.
Ich bin deshalb sehr froh, dass die Bundesfamilienministerin jetzt das Programm „Elternchance ist Kinderchance“ ins Leben gerufen hat, in dem Elternbegleitung und Bildungsverläufe im Mittelpunkt stehen. So sollen in den nächsten 4 Jahren 4.000 Fachkräfte der Familienbildung zu Elternbegleiterinnen und –begleitern ausgebildet werden.
Diese Fokussierung auf Familienbildung und Stärkung der Elternschaft bestärkt mich darin, dass die Berliner CDU mit ihrem Familienprogramm auf dem richtigen Weg ist. Darin setzen wir vor allem auf mehr Prävention durch frühe Hilfen, wie zum Beispiel durch ein flächendeckendes Hebammenprogramm und mehr Familienbildungsmaßnahmen. Gerade diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Erziehungskompetenz von Eltern zu verbessern und sie befähigen, ihre Probleme selbst zu meistern. Damit Eltern mit Migrationshintergrund auch davon profitieren können, muss sich die Familienbildung aber interkulturell stärker öffnen. Von diesem Ziel ist Berlin noch meilenweit entfernt.“


