Integration

Integration

Berlin ist eine weltoffene Stadt, in der Menschen aus 180 Nationen zusammen leben. Mittlerweile stammt jeder 4. Berliner aus einem anderen Land und 43% aller Kinder haben bereits einen Migrationshintergrund. Deshalb sind gegenseitiger Respekt, Anerkennung der deutschen Rechts- und Werteordnung sowie die Absage an Intoleranz, Fanatismus, Fundamentalismus und Terrorismus die Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben.

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Durch Vorurteile geprägte Fronten schaden Berlin und seinen Bewohnern. Diese müssen aufgebrochen werden, damit die freiheitlich demokratische Grundordnung keinen Schaden nimmt und Berlin Heimat für alle seine Bürgerinnen und Bürger sein kann. Aus diesem Grund sind die vielfachen Beispiele gelungener Integration in unserer Stadt mehr hervorzuheben und die Potenziale zu betonen, die Berlin durch seine Zuwanderer hinzugewinnt. Nur so wird die Stadt attraktiv für Leistungsträger aus aller Welt, die Wirtschaft und Kultur bereichern und zum Ansporn für andere Migranten werden.

Trotzdem gibt es in Berlin auch junge Migranten, die nicht erfolgreich integriert sind. Darum muss rechzeitig Zugang zu den Familien gefunden werden, um früh Hilfen anbieten zu können, die Nachteile ausgleichen, Wahrnehmung von Chancen vergrößern und gesellschaftliche Partizipation erleichtern. Das beginnt mit dem Erlernen der deutschen Sprache in der Kita, geht weiter mit dem regelmäßigen Schulbesuch und dem Erwerb eines Berufsabschlusses bis hin zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Bildung ist dabei der Schlüssel für Erfolg, der nicht nur von den staatlichen Förderungen abhängt, sondern auch vom Willen des Einzelnen, gebotene Chancen wahrzunehmen.

Arbeitslosigkeit gefährdet jedoch wie kein anderer Missstand die Eingliederung in die Gesellschaft. Deshalb ist die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit von Migranten in Berlin ein alarmierendes Signal. Wir fordern daher mehr Qualifizierungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote, damit der Rückzug von Menschen mit Migrationshintergrund mit allen seinen Folgen gestoppt wird bzw. erst gar nicht stattfindet.

Presseerklärungen

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Termine

Do, 23.02.2012 | 13:00

9. Plenarsitzung

Sa, 25.02.2012 | 12:00

Sprechstunde des Abgeordneten Sven Rissmann

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