29.09.2011 | Aktive Ansiedlungs- und Wirtschaftspolitik für Berlin betreiben
<< ZURÜCK
Kroll: Zukünftiger Senat muss bei der Belebung des Arbeitsmarktes über subventionierte Beschäftigung hinaus denken!
Diese positive Entwicklung muss jedoch noch besser für die immer noch mehr als 181.000 Berliner Langzeitarbeitslosen nutzbar gemacht werden. Für die kann aber eine Trendwende nicht über noch mehr Bereitstellung öffentlicher Beschäftigung erreicht werden. Hier muss der künftige Senat endlich umdenken und gemeinsam mit der Arbeitsagentur an einem Strang ziehen, anstatt darüber zu klagen, dass der Bund nicht mehr so viele Arbeitsmarktinstrumente für den 2. Arbeitsmarkt zur Verfügung stellt.
Der neue Senat - in welcher Konstellation auch immer - wäre daher gut beraten, sich konzeptionell so umzuorientieren, dass auch die finanziellen Mittel aus dem kommenden Doppelhaushalt so eingesetzt werden, dass mehr arbeitslose Menschen eine Chance auf dem 1. Arbeitsmarkt bekommen. Dazu muss der Senat endlich eine spürbare und aktive Ansiedlungs- und Wirtschaftspolitik für Berlin betreiben.“


