01.09.2011 | Bislang nur sechs von 78 antragstellenden Schulen Ausstieg genehmigt
<< ZURÜCK

Steuer: Senat drangsaliert Schulen weiter mit JÜL-Zwang

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sascha STEUER, erklärt:

"In der heutigen Plenarsitzung musste Senator Zöllner einräumen, dass bisher nur sechs von 78 antragstellenden Grundschulen gestattet werden kann, aus dem jahrgangsübergreifenden Lernen (JÜL) auszusteigen. Bei weiteren 35 Schulen seien kleinere Nachbesserungen erforderlich, alle anderen müssten erheblich nachbessern. Bei Letzteren sei 'nicht auszuschließen', dass ihre Anträge genehmigt würden.

Sascha Steuer

Das bedeutet im Klartext, dass es den Schulen besonders schwer gemacht werden soll, tatsächlich aus JÜL auszusteigen. Vermutlich befürchtet der Senat, dass bei einer einfachen Aufhebung des Zwangs noch mehr als die bisherigen 78 Schulen aussteigen wollen würden.




Wir fordern nach wie vor, den JÜL-Zwang grundsätzlich aufzuheben - ohne Bedingungen und ohne Fristen. Es ist doch ein Hohn, dass die Schulen komplexe Alternativkonzepte vorlegen müssen, aber an den JÜL-Schulen weiter jedes fünfte Kind in der zweiten Klasse sitzen bleibt oder 'verweilt' - und jedes Jahr werden es mehr!"

Mehr zu ähnlichen Themen:

  1. Rot-roter Streit über Freiwilligkeit beim Jahrgangsübergreifenden Lernen schürt Verunsicherung
  2. Jahrgangsübergreifendes Lernen wird immer schlimmer
  3. Jahrgangsübergreifendes Lernen ist mehrfach gescheitert

Pressekontakt

Unsere Pressestelle ist von 9:00 bis 18:00 Uhr für Sie da. Tel. (030) 23 25 - 21 20.

Presse-Archiv

Suchen Sie in unseren Presseerklärungen.

Bestellservice

Möchten Sie Neues aus der CDU-Fraktion erfahren? Dann bestellen Sie unsere Informationsmaterialien!

Termine

Do, 24.05.2012 | 13:00

14. Plenarsitzung

Di, 22.05.2012 | 12:00

Sprechstunde der Abgeordneten Monika Thamm